HEALTH CONNECT 2013 – Spannende Konferenz an der ich demnächst teilnehmen werde

HEALTH CONNECT 2013 – Stuttgart 7. – 8. Mai

Facts and Figures
Currently, on a global scale, more individuals die of chronic obesity than of hunger- every fourth European and every third German suffers of overweight and obesity, mostly triggered by unhealthy lifestyles. The international conference “HEALTH CONNECT” deals with lifestyle-related diseases and their prevention, especially through a broad-based worksite-health promotion and educational efforts as well as through technological innovation and public health actions. The common illness obesity with its dramatic consequences such as type 2-diabetes, metabolic and arteriosclerotic disorders including cancer, is on constant rise. The World Health Organisation (WHO) forecasts an increase in diabetes cases of 25 % in the next decade, with an affection of 40 million EU citizens, most of them living in the industrial developed countries. “Many diabetes patients of the future still have no idea of being concerned. Diabetes is an insidious lifestyle-disease developing secretly over decades,” declares the WHO.

Zahlen, Daten, Fakten, die wirklich nachdenklich machen…
Weltweit sterben gegenwärtig mehr Menschen durch krankhaftes Übergewicht, Adipositas, als an Hunger. Jeder vierte Europäer, jeder dritte Deutsche ist zu dick.

Das sehen wir leider auch in unseren Dojos..

Die Volkskrankheit Adipositas, mit dramatischen Folgen durch Krankheiten wie Diabetes, Schlaganfall, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Krebs, steigt in breiten Schichten der Bevölkerung unaufhörlich an. Die Weltgesundheits-organisation (WHO) schätzt, dass allein die Rate an Typ 2-Diabetikern in Europa im kommenden Jahrzehnt um ein Viertel steigen wird, auf 40 Millionen EU-Bürger, viele davon in den industriell hochentwickelten Ländern wie Deutschland, Frankreich, Skandinavien und den Benelux-Ländern. „Viele künftige Diabetiker wissen noch nicht einmal, dass sie davon betroffen sein werden. Diabetes ist eine schleichende Lebensstil-Krankheit, die sich im Stillen über die Jahrzehnte entwickelt.“, so die WHO. Die internationale Konferenz „HEALTH CONNECT“ befasst sich mit diesen Lebensstil-Krankheiten und ihrer Prävention, insbesondere auch durch eine breit angelegte Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und im Erziehungswesen sowie durch technologische Neuerungen.

Debatten, Referate, Workshops
Im Brennpunkt der Diskussion stehen vorbeugende und ganzheitliche Veränderungen der Lebensstile in Industriegesellschaften, die auf nachhaltigen Verhaltensänderungen mit mehr körperlicher Aktivität und gesünderer Ernährung basieren. Ich bin gespannt! und ich werde berichten…

HEALTH CONNECT 2013 – Spannende Konferenz an der ich demnächst teilnehmen werde

Arthritis (Polyarthritis, rheumatoide Arthritis (RA), Arthritis, Gelenkentzündung, primäre chronische Polyarthritis (PCP)) bei Karatekas?

habe den Inhalt zu meinem neuen blog www.budo-doc.de gelegt.

Arthritis (Polyarthritis, rheumatoide Arthritis (RA), Arthritis, Gelenkentzündung, primäre chronische Polyarthritis (PCP)) bei Karatekas?

Die „WKF“-Dynamik ist wirklich beeindruckend – JKA-EM 2013 in Konstanz

Karate-Doc - Knock-Down 2 JKA-EM 2013 Konstanz

VIDEO

Die Zeiten haben sich geändert – waren es in Bochum noch die optische Ausnahme, so sind sie jetzt zur Normalität geworden, die dynamischen und schnellen Athleten mit ihrem typischen, international völlig normalen WKF-Stil. Und von wegen keine Kontrolle oder kein Kime… die an Akrobatik grenzende Dynamik und Körperkontrolle war beeindruckend, ganz zu schweigen von der taktischen und konditionellen Performance.
Jetzt wird die JKA-Europameisterschaft von diesem Kampfstil dominiert und das in der Königsklasse, dem KUMITE der Herren ab 21 Jahre, Einzel und Mannschaft. Beeindruckende Kämpfe, Einzel- und Mannschaftsleistungen. Auch unsere schweizer Nachbarn haben deutlich Flagge gezeigt. Ein hochachtungsvolles Grüezi und Gratulation in die Schweiz.

Wer Lust hat, kann noch ein längeres Video auf www.karate-doc.de anschauen oder sich zu kampfsportspezifischen Erkrankungen unter www.budo-doc.de schlau machen.

Die „WKF“-Dynamik ist wirklich beeindruckend – JKA-EM 2013 in Konstanz

JKA-Europameisterschaft in Konstanz 2013 Video Kumite Einzel (18-20 Jahre) Rus 342 vs Lit 177

Vor Ort beobachtet:

beide greifen gleichzeitig an und der russische Kämpfer ist schneller Jodan-Zuki, knock-down!

Wen kampfsportspezifische Verletzungen interessieren kann mich gerne auf meiner www.budo-doc.de Seite besuchen.

JKA-Europameisterschaft in Konstanz 2013 Video Kumite Einzel (18-20 Jahre) Rus 342 vs Lit 177

2012 ein erfolgreiches Jahr für das Karate-Doc-Blog

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

4.329 Filme wurden beim Cannes Film Festival 2012 eingereicht. Dieses Blog hatte 20.000 Besucher in 2012. Wenn jeder Besucher ein Film wäre, dann würde dieses Blog 5 Film Festivals füllen

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

und hier gehts zu www.karate-doc.de – meiner zentralen Karate-Doc Seite

2012 ein erfolgreiches Jahr für das Karate-Doc-Blog

Hüftprobleme – Schwerpunktthema bei Karatekas

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Hier ein prima Artikel von Carsten Rusniok zum Karate-Megathema Hüfte:
Hüfte Teil 1: Nomenklatur und einfache Biomechanik + Übungsbeispiel
Das wohl meistgenannte Körperteil im Karate. Das große Paradoxon dabei stellte Risto ja schon ein paar mal sehr Anschaulich dar: Bei der Frage in die Menge, wo die Hüfte denn sei, zeigt die Mehrheit auf den Beckenrand oder auf den trochanter major/großen Rollhügel, worauf dann die Berichtigung erfolgt, dass dies NICHT die Hüfte, sondern ein Knochen ist.
Ich wählte diese Einleitung, weil es meine These auf den Punkt bringt: Der Begriff „Hüfte“ wird im Karate anders angewandt bzw. verstanden, als es rein anatomisch korrekt wäre. Das soll kein Tadel sein, nur eine nüchterne Feststellung. Es ist eben Karatesprache, ich spreche sie auch. Die Frage ist, welche didaktischen Konsequenzen diese andersartige Interpretation hat.
Es fängt schon damit an, dass wir „DIE Hüfte“ sagen. Die Sache ist aber doch die: wir haben nicht DIE Hüfte, wir haben ZWEI! *g* Viele Karatekas halten wohl das Becken („Nein, das ist Knochen!“) für „DIE Hüfte“. Daraus ergeben sich dann die Kommandos „Hüfte rein“ und „Hüfte raus“. Was der Karateka darunter versteht, ist anatomisch formuliert die Beckendrehung in der Transversalebene. Und was versteht man
nun korrekterweise unter der Hüfte? Der Begriff Hüfte beschreibt das Hüftgelenk (http://www.mh-hannover.de/fileadmin/kliniken/unfallchirurgie/Bilder/Schwerpunkte/Hueftendoprothetik/Huefte_Neu/Abb1.jpg) und die ihm umgebende Muskulatur und das ganze besitzen wir zwei mal. Die Muskulatur betrifft alle Muskeln vom Po bis zum Knie, also ALLE Muskeln, welche irgendwie an der Bewegung des Hüftgelenks beteiligt sind.
Somit ist die Hüfte praktisch das halbe Bein. JETZT stößt die Karatenomenklatur meines Erachtens an ihre Grenzen. Wir kennen alle das Kommando „mehr Hüfte“ oder die Unterteilung von Beintechniken mit mehr oder weniger Hüfte. Rein anatomisch ist das völlig sinnfrei. Es ist (fast) nicht möglich, eine Bewegung des Beines mit mehr oder weniger Hüfte durchzuführen. Ein Vergleich, der es vielleicht vereinfacht: Wenn man aus einem Krug trinkt, kann
man das nicht mit „mehr-“ oder „weniger Schulter“ machen. ABER man kann die Bewegung variieren: Führe ich denn Ellbogen außen oder innen? Das gleiche bei der Hüfte: Der kekomi ist nicht mit „mehr Hüfte“ als der keage, die Bewegungskomponenten sind nur verschieden. Das Problem dabei: Was hat man als Trainierender nun konkret darunter zu verstehen, wenn der Trainer „mehr Hüfteinsatz“ verlangt? Meist hat man als Übender ein Bild im Kopf, was verlangt ist, sofern die Übung zuvor vom Trainer gezeigt wurde.
Die Frage ist jedoch, ob einem der Zuruf „mehr Hüfte“ da noch weiterhilft, wenn man nichtmal eine Vorstellung davon hat, was mit „Hüfte“ überhaupt gemeint ist. Wenn man sich die Techniken anschaut, in denen wir „mehr Hüfte“ verlangen, handelt es sich dabei meist um die beidseitige (horizontale) Innenrotation der Hüftgelenke (tiefe Hüftmuskulatur und Adduktoren) plus einer Hüftstreckung (vor allem Pomuskulatur). In seltenen Fällen ist auch eine Außenroation der Hüftgelenke gemeint (Po, tiefe Hüftmuskulatur).
Promintes Beispiel: Übungsanfänge Yoko Geri Kekomi. Oftmaliger Fehler: die Endstellung ist zwar ähnlich, allerdings überbrücken viele den Weg dorthin nicht mit einem kekomi, sondern mit einer falschen Technik, die am ehesten dem mawashi geri gleicht. Das Kommando in „Karatesprache“ lautet nun: „mehr Hüfte!“ oder „stoßen, nicht schnappen!“ Manchen verhilft das zur korrekten Technik. Aber nicht allen. Ein anderer Ansatz ist, nun die anatomisch korrekte Sprache zur Anwendung kommen zu lassen.
Das setzt voraus, dass einem bekannt ist, welche konkrete Bewegungskomponente fehlt: Es ist die Innenrotation der Hüftgelenke bzw. zumindest des Gelenks des Trittbeines. Diese Bewegung lässt sich ganz einfach in einer Übung isolieren: im Stand mit der Ferse eine imaginäre Zigarette auf dem Boden ausdrücken. Im Anschluss daran dann vom Schüler verlangen, diese Bewegung bei der Technik mitzuberücksichtigen. Meiner Erfahrung nach platzt da bei manchen der Knoten.
Man könnte noch eine Menge weiterer Beispiele aufführen, aber ich mach hier besser mal einen Punkt.
Dieser Beitrag ist nicht als Behelligung zu verstehen, eher ein Vergleich zweier Vorgehensweisen bzw. Sprachmuster, die beide ihre Daseinsberechtigung haben. Die eine ist eher intuitiv, morphologisch aber teilweise mißverständlich und irreführend. Die andere analytisch, deskriptiv, sehr konkret, aber unter Umständen zu komplex und gewöhnungsbedürftig. Die richtige Kombination machts.Kritik, Anregungen bzw. Diskussion ist natürlich erwünscht! 🙂
Hüftprobleme – Schwerpunktthema bei Karatekas

Super Lehrgang, Super Ausrichterteam, Super Trainer, Super Teilnehmer, Super Inhalte, Super Muskelkater

http://andreahaeusler.blogspot.de/2012/07/heselton-und-nakayama-zwei-techniker.html

Hier noch ein paar Technik-Details von Andrea:

1. Shizen-Tai, linke Faust nach vorne; zwei Tsukis je 45 Grad nach vorne, erst mit rechts nach links schlagen, dann mit links nach rechts schlagen und zum Schluss mittig – dann mit der anderen Seite starten. Immer Sanbon-Tsukis, aber nicht im Sanbon-Rhythmus (hä-hähä), sondern gleichmäßig und so schnell es geht, möglichst auf einem Atemzug, das Hikite bereits als Ausholbewegung für den nächsten Tsuki ausnutzen (reaktiv), minimale Kimephase, Impuls aus der Hüfte kommen lassen (Naka hatte sogar noch auf einen „double-twist“ der Hüfte bestanden, das wurde bei diesem Lehrgang nicht so explizit gefordert). Die „Senior-Grades“ sollten schließlich am Ende nach vorne zwei Tsukis ausführen und trotzdem schneller sein als die Farbgurte.
Variante: aus dem Shizen-Tai links und rechts nicht Gyaku-, sondern Kizami-Tsuki (also nach links mit der linken Faust, nach rechts mit der rechten) schlagen, zum Abschluss in die Mitte Tsuki (bei Naka war es hier ein abschließender Kage-Tsuki)

2. Schwerkrafttraining: Aus dem Shizen-Tai links raus in den Kiba-Dachi „fallen“, die Schwerkraft ausnutzen, nicht erst runter und dann zur Seite (dadurch hätte man schon wieder Zeit verloren), dabei Tsuki mit rechts, wieder in Shizen-Tai, zur anderen Seite.

Links vor in ZK mit Kizami-Tsuki, zurück, dann rechts

Links vor mit Gyaku-Tsuki rechts, dann zurück, hantei

Links vor mit Gyaku-Tsuki (re), beim Zurückgehen ins Shizen-Tai Kizami-Tsuki mit links, so dass in der Entstellung die Fäuste beide wieder an der Hüfte sind, hantei

Links raus in KB mit Tsuki rechts, von da aus sofort links zurück und mit links Gyaku-Tsuki, dann sofort links vor und Kizami-Tsuki mit links, Shizen-Tai, hantei

Mae-Geri aus Musobi-Dachi

Shizen-Tai, Mae-Geri, vorne absetzen, hinteres Bein Mae-Geri, vorne absetzen, Kizami Mae-Geri und absetzen im Shizen-Tai

Super Lehrgang, Super Ausrichterteam, Super Trainer, Super Teilnehmer, Super Inhalte, Super Muskelkater

Derzeit gibt es viele Lehrgänge und der Gasshuku steht bevor- ein Problem – die Adduktoren schmerzen!

Arthrose Wirbelsäule BWS LWS HWS Rückenschmerzen

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ps: Adduktorenzerrungen können aufgrund der Fehlhaltung auch zu Schmerzen in der Wirbelsäule führen!

eine Info aus dem doccheck flexicon mit eigenen karatespezifischen Ergänzungen…

1. Typische Symptome einer Adduktorenzerrung

* Abduktion (also das Abspreizen) schmerzhaft und nur mit Bewegungseinschränkung möglich
* Schmerzen (evtl. nur bei Belastung) am Sehnenansatz oder in der Schambeinregion
* Adduktion (z.B. Beine zusammenziehen aus der Grätsche) gegen Widerstand schmerzhaft,
* Gegebenenfalls Schwellungen

2. Definition
Unter einer Adduktorenzerrung versteht man eine Zerrung der Ursprungssehnen der Adduktoren im Hüftgelenk, wie sie zum Beispiel bei einer plötzlichen und unkontrollierten Abduktion, z.B. einer Grätsche im Fußball, auftreten kann. Oder für Karatekas kann es auch zu einer Adduktorenzerrung kommen bei einer schnellen und ruckartigen Adduktion, wie bei einem Ashi barai (besonders einem halbherzigen Ashi barai und stabil stehendem Gegner!)…

3. Typischerweise beteiligte Muskeln: die Adduktorengruppe
Die Adduktorengruppe umfasst folgende Muskeln:
* Musculus pectineus
* Musculus adductor longus
* Musculus adductor brevis
* Musculus adductor magnus
* Musculus gracilis
* Musculus obturatorius externus (wird nicht bei allen Autoren zur Adduktorengruppe gezählt)

Mehr unter http://www.Budo-Doc.de

Derzeit gibt es viele Lehrgänge und der Gasshuku steht bevor- ein Problem – die Adduktoren schmerzen!

1. Kyusho Fach-Symposium Nord – schönes Ambiente, tolle Gruppe – ein voller Erfolg!

Danke Jens, für den schönen Artikel

Karate-Do ist eine Kunst und jede Kunst entfaltet sich nur durch die Erfahrung ihrer Praxis! Heute Morgen habe ich Jörg Uretschläger und Peter Schuler nach dem 1. Kyusho Fach – Symposium Nord in unserem Dojo verabschiedet.
Es war einfach toll! Nach 38 Jahren Karate wurde ich gestern wieder, sehr beeinDruckend an Karate-Do erinnert. Danke-dafür!
Es gibt eben kein Ankommen und kein, das kenn ich schon. Ob ich etwas 2 Monate oder 45 Jahre mache ist einfach EGAL; es macht einfach doch Sinn sich immer wieder auf den Anfängergeist zu besinnen. (Stichwort: „Schale leeren“). Dies mag unser Ego gar nicht! Immer mehr erkenne ich das tiefe Verständnis von Gichin Funakoshi, mit seiner Ablehnung zum Wettkampf. Wettkampf im Sinne von Karate-Do kann es nicht geben – es ist einfach eine mächtige Illusion unseres Egos. Wettkampf ist nicht Kumite, sondern eine Hilfe um zum Kumite zu finden. … er erkannte ohne Psychologiestudium, die Gefahr, der eingeschränkten Wahrnehmung zum wahren Selbst.
Bei Detlef Krüger im Dojo wurde ich letzte Woche auch wieder an die Essenz des Kumite erinnert – Danke dafür! Ich glaube das reine Kumite-treffen ohne Platzierungen, Kumitelehrgänge wie. z.B. bei Risto, Detlef, Michael Ehrenreich und Kyusho Lehrgänge bei Peter und Jörg (um einige der 1000de tollen Kamfpkünstler auf der Welt zu nennen) uns ein tiefes Verständnis zum Karate-Do, und somit zur Kata und zum Kihon erzeugen können. So ist der Wettkampf ein schöner Sport, und kann einfach nur mit Freude zum Sport und zum Spiel, ob mit oder ohne Faustschützer, ausgeübt werden.
Wer sich aber für Karate-do interessiert, interessiert sich für sein eigenes wahres Selbst und möchte dies wach und erfüllt (er)leben. Bei den meisten Menschen auf der Welt könnten wir auf ihren Grabstein schreiben, hatte vor gehabt zu leben, hat es aber nie. Dies ist im Karate-Do auch möglich: hatte vor gehabt Karate zu betreiben, hat es aber nie. Karate-Do fängt mit der ersten Übungsstunde an und hört mit Lebensende auf. Karate-Do ist nicht der Zweck, sondern nur ein Hilfsmittel zu unserem wahren Selbst, mehr nicht. Der Gedanke an Prüfungen, DAN-Grade und Titel ist auf dem WEG, nur Hilfreich, wenn durch sie die Erkenntnis wächst, diese wieder abzulegen. Es gibt keinen richtigen und keinen falschen Weg, es gibt nur DEINEN WEG. Geht auf Lehrgänge, geht zum Wettkampf, geht ins Training mit einem offenen Herzen, mit Freude, und um nichts zu erreichen außer, diese 1 Stunde, diese eine Kata, diese eine Technik, diese eine Atmung hell wach zu erleben. Mehr gibt es auch nicht :-).
Um Karate-Do zu erleben, muss ich keinen Verband wechseln, keinen Sensei verlassen, keine Angst vor Verlust(Mitglieder, Ansehen etc.) haben, sondern mich nur Fragen, aus welchem Bewusstsein leite ich mein Handeln ab. Nicht, was will ich haben, ist die Fragen, sondern aus welchem SEIN will ich geben. Wer genau hinschaut, erkennt, dass die Welt nicht untergeht, sondern gerade erwacht. … und ich werde dabei sein. Ich glaube es gibt jenseits der Verbände, Prüfungen und Wettkämpfe ein gute Methode, seinen eigenen Fortschritt im Karate-Do zum wahren Selbst festzustellen. Trainiere ganz alleine Kihon, Kata, Kumitetechniken und beobachte dabei oder reflektiere danach ohne Urteil Deine Einstellung und Gedanken.
Probiert es aus – Ihr habt alles Wissen für Euren Weg in Euch – nur Mut! Für mich steht fest, ich stehe erst am Anfang, aber gestern bin dafür einen guten Schritt meinem Anfang näher gekommen.
Danke nochmal Jörg, Danke Peter.
Danke für Eure Zusage zum 2. Kyusho Fach – Symposium Nord am 4.WE im Juni 2013. www.shujinko.de
1. Kyusho Fach-Symposium Nord – schönes Ambiente, tolle Gruppe – ein voller Erfolg!

Heute Abend erstes Reaktivkrafttraining für Beine und Oberkörper, Fausttechniken

Heute Abend erstes Reaktivkrafttraining für Beine und Oberkörper und Fausttechniken war ein voller Erfolg.
Alle ziemlich müde – aber alle haben prima mitgemacht.
Erste wichtige Erkenntnis – schnelle Ermüdbarkeit durch ungewohnte Übungsformen mit Sprüngen, einbeinig, beidbeinig, mit und ohne Armtechniken. Auch koordinativ nicht ohne Herausforderungen. Hier sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Übung 1 Zwischen  zwei Kästen wird mit einem beidbeinigen Step auf den Kasten gesprungen und sofort wieder hinabgesprungen, mit dem Aufkommen wird sofort wieder auf den zweiten Kasten gesprungen, Wendung und wieder zurück das gleiche. Dann die nächste Sequenz. Durchgänge abhängig von dem Trainingszustand.

Übung 2 Vier kleinere Kästen werden im Zwischenstep-Abstand aufgestellt. Dann Aufspringen, ober auf dem Kasten Zuki, runter einmal auftippen, hoch, Zucki, runter etc.

Übung 3 Stangen-Hütchen in etwa 3 zucki-Längen aufgestellt und dazwischen schneller Reaktiv-Step, Gyakuzuki, im Zick-Zack schneller Reaktiv-Step, Gyakuzuki, schneller Reaktiv-Step, Gyakuzuki insgesamt vier bis fünf mal.

Übung 4 Hütchen in etwa 2 zucki-Längen aufgestellt, dann über Hütchen springen, auf einem Bein landen und sofort Mawashi-Geri mit dem anderen Bein. Nächster Sprung, Mawashi, etc 4-6 mal in einem Durchgang. Dabei ist darauf zu achten, dass der Mawashi dynamisch ausgeführt wird.

Übung 5 Sambon-Renzuki als Reaktivkrafttraining, dabei muss darauf geachtet werden, dass der erste, zweite und dritte Zuki blitzschnell mit Kime und verlässlicher Genauigkeit geschlagen wird. Zuki eins und drei mit dem gleichen Arm und Zuki 2 wird einfach dazwischen geschlagen, ohne 1,2 oder 3 in irgendeiner Weise zu vernachlässigen.

Der Phantasie ist eigentlich keine Grenze gesetzt, schreibt mir Eure Übungen und addet sie direkt hier im Blog.

Heute Abend erstes Reaktivkrafttraining für Beine und Oberkörper, Fausttechniken